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Fußpilz

Nachdem ich Dank mms den Hautkrebs in meinem Gesicht besiegt hatte, entschloss ich mich, auch meinem treuen Fusspilz den Kampf anzusagen, welcher meinen linken Fuss an der Aussenseite besiedelt hatte. Ich hatte mir diesen vor 40 Jahren in einem Hallenbad eingefangen und seit dieser Zeit vergeblich versucht, diesen anhänglichen Schmarotzer wieder loszuwerden. Dass es Fusspilz ist, wurde in einem Labor durch Anlegen einer Pilzkultur festgestellt.

Weder sogenannte Spezialsalben noch Eigenharntherapie, weder Backpulver noch Essigkonzentrat konnten ihn besiegen, höchstens kurzfristig eindämmen. Ein Hautarzt verschrieb mir zur Behandlung eine teerartige Substanz zum Bestreichen der befallenen Stellen, welche lediglich zur Entsorgung meiner alten Socken und Bettwäsche beitrug, jedoch nicht den Pilz verschwinden liess. Ein anderer Spezialist hatte die krönende Idee, alle Socken, Schuhe, Handtücher und beide Füsse mit Formaldehyd zu tränken und anschliessend für eine Nacht in Plastiktüten zu packen. Das Formaldehyd habe ich schnellstens in den Sondermüll entsorgt und meine Füssen diese krebserregende Prozedur erspart. Diese Behandlung hätte wahrhaftig bedeutet, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

Bei den teuren Spezialsalben wie Lamisil, Canesten und Konsorten wurde trotz wochenlanger Anwendung, Kochen der Socken und Handtücher, Kauf von neuen Schuhen und Ernährungsumstellung wie das Weglassen von Süssigkeiten und Alkohol kein Verschwinden des Fusspilzes erreicht, höchstens eine kurzzeitige Eindämmung. Doch das ist schliesslich nicht das Ziel, da man irgendwann mit der aufwendigen Prozedur und dem Kauf der teuren Salben aufhören möchte.

Stets habe ich bei all diesen Behandlungen eine heftige Reaktion und Ein-Sich-Wehren des Pilzes vermisst. Ich kannte genau die beiden Stellen, an welchen er sich eingeigelt hatte und von welchen aus er bei idealen Bedingungen wieder anfangen wollte sich auszubreiten. Dieses Spielchen hatte ich schliesslich bereits mehrfach miterlebt.

Meine ganze Hoffnung ruhte jetzt also auf mms. Ich hatte zwar gelesen, dass mms bei einer bestimmten Art des Fusspilzes nichts hilft (leider wurde vergessen, den genauen Namen zu nennen) und diesen im Gegenteil noch füttert (man muss sich das einmal vorstellen), dennoch wollte ich nichts unversucht lassen. Da wir, meine Frau und ich, für vier Monate in Asien überwintern, haben wir fast keine Süssigkeiten und Alkohol konsumiert. Deshalb hatte sich der Fusspilz nach drei Monaten zurückgezogen, man könnte auch sagen versteckt, und zeigte sich nur noch an der Fußsohle und Ferse durch weissliche abgestorbene Haut. Sicher gefällt ihm auch nicht das ständig offene und zugige Klima der Flip-Flops, der trockene heisse Sandstrand und das salzige Meerwasser. Doch ich wusste, er lauerte nur auf seine Chance sprich bessere Lebensbedingungen, um wieder ausbrechen zu können. Zurückgekehrt nach Deutschland und in warmen Winterstiefeln oder Halbschuhen wäre dies der Fall gewesen.

Also begann ich vor sieben Tagen, seine beiden Verstecke mit mms zu attackieren bzw. zu benetzen. Und zwar mit mms pur. Morgens und abends. Nach jedem Bestreichen mit mms verspürte ich kurze Zeit später auch den Geschmack im Mund. Bereits am zweiten Tag musste sich der Fusspilz durch Jucken zu erkennen geben. Sobald er aufmuckte bekam er wieder sein mms pur. Das war dann vier Mal am zweiten und dritten Tag. Am dritten Tag wurden beide befallenen Hautstellen krebsrot, das Fleisch darunter färbte sich an mehreren Stellen ganz dunkel, es zeigten sich jede Menge Bläschen auf der Haut, an vier Stellen, vermutlich den Zentralen, platzten diese auf und gaben eine hellgelbe Flüssigkeit von sich. Ich denke und hoffe, dass es abgetötete Pilzzellen waren. Am dritten Tag begannen die behandelten Stellen wie Feuer zu brennen und immer wieder zuckten Schmerzen durch die Wunden, als würde eine glühende Nadel hineingestochen. Dies hielt auch in der Nacht an. Doch eines wusste ich nun endlich ganz
bestimmt: mms entfaltet seine volle Wirkung. Am vierten Tag war es so schlimm, dass ich manchmal auf den befallenen Fuss nicht mehr auftreten konnte und auf einem Bein herumhüpfen musste. Besonders schlimm war es wenn ich nach dem Hinlegen aufstand und das Blut in den Fuss schoss. Am vierten Tag benetzte ich nur noch einmal eine Stelle mit mms, als diese freundlicherweise zu jucken begann und mir zeigte, dass dort der Pilz noch aktiv war. Am fünften Tag juckte nichts mehr, es brannte und stach fast nicht mehr, die Bläschen waren eingetrocknet, es nässte nichts mehr, nur das Auftreten machte ab und zu noch Probleme. Am sechsten Tag war das Auftreten fast ohne Probleme möglich, doch der grösste und dunkelste Herd schied wieder gelbliche Flüssigkeit aus. Das freute mich. Immer raus mit dem Dreck. Am siebten Tag war trotz langem Aufenthalt im Meer alles schön verkrustet und ich werde in zwei bis drei Tagen wieder mit Flossen schnorcheln können. Alle Wunden verheilten problemlos. Ich könnte laut jubeln !

Mit einer gehörigen Portion Gehässigkeit und gleichzeitiger innerer Zufriedenheit betrachte ich meinen Fuss, welcher mich an ein Raucherbein erinnerte. Heute, am achten Tag sind die Rötungen schon stark zurückgegangen. Endlich, nach so vielen Jahren, hat mein Fusspilz sein Fett abbekommen. Jetzt müssen die Wunden nur noch völlig ausheilen und so schön wie es aussieht sind sie auf dem besten Weg dazu. Ich hoffe, dass dieser penetrante, ekelhafte und unschöne Fusspilz endlich besiegt ist.

Über den weiteren Verlauf oder viel besser noch Sieg werde ich wieder berichten.

Sollte mein Fusspilz wider Erwarten nicht besiegt sein, werde ich Ihrer Empfehlung folgen und den Fuss mit Heilerde „Aztec Secret Indian Healing Clay„ behandeln, begleitet durch Einnahme von Grapefruitkernextrakt und Silberlösung. Hierauf würde dann meine allerletzte Hoffnung ruhen.

Interessant wäre zu erforschen, ob zwischen dem Erscheinen bzw. Auftreten von Fusspilz und Hautkrebs ein Zusammenhang besteht. Vielleicht sind hier dieselben Viren oder Bakterien aktiv.

Ihnen, Herr Humble, möchten meine Frau und ich nochmals unseren ganz besonderen Dank für Bekanntmachung und Verbreitung von mms aussprechen.



Mit freundlichen Grüssen
H.R.