Dokumentation Hautkrankheit oder Ekzem - Willi – Pferd Behandlung u.a. mit MMS
Mein Oldenburger Wallach, 15 Jahre jung
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich ein ehemaliges Springpferd übernommen, das von zwei Tierärzten für austherapiert erklärt worden war. Diagnose: Schwere Arthrose am rechten Vorderbein. Da er in seinem Leben wohl schon so einiges wegstecken musste, war auch seine Psyche angeschlagen. Durch einige Maßnahmen, die gar nicht von allen gutgeheißen wurden, habe ich seine Arthrose soweit stabilisieren können, dass er sich ohne Lahmheiten gut bewegen kann.
Doch hat er ab und zu darüber hinaus auch mit Stoffwechselstörungen zu tun, was am hochwertigen Futter nicht liegen kann. Da Pferde sich nicht erbrechen können, war ich mit der Gabe von MMS zunächst sehr vorsichtig, da ich es selber auch erst seit einem Jahr kenne. Und nun plötzlich, obwohl sein gesamtes Umfeld inzwischen sehr stabil ist, zeigte sich Anfang April ein nässendes und juckendes Hautekzem, was mich veranlasst hat, nun doch zu MMS zu greifen.
Vorab möchte ich sagen, dass ich MMS mit 50%iger Zitronensäure aktiviere und dem Pferd mit Apfelsaft verdünnt in einer Einwegspritze verabreiche. Er sträubt sich überhaupt nicht dagegen, ich muss ihn dafür noch nicht mal anbinden. Offensichtlich spürt er, dass MMS ihm hilft und guttut.
01.04.2010
Feststellung diverser Krustenbildung unter dem Bauch. Das Fell wird inrecht kurzer Zeit stumpf und fettig mit Schuppenbildung.
06.04.2010
Bildung von kleinen Knötchen bis zu Stellen von ca.6-7 qcm Größe bzw. 2-3 cm Durchmesser. Beim Abknibbeln der verschorften Krusten geht die Haut mit ab und die darunter liegende Wunde ist schmierig und eitrig durchzogen. Auch gehen die Haare um den Wundbereich herum sehr leicht und flockig aus, lassen sich so herauszupfen. Beim Pferd macht sich das durch einen extremen Juckreiz bemerkbar.
Ich habe ihm zunächst 15 Tropfen MMS mit Aktivator und Apfelsaft gegeben, da wir im Herbst schon mal mit wenigen Tropfen MMS angefangen hatten und er es damals gut vertragen hatte.
07.04.2010
Zufällig war der Tierarzt am Hof. So habe ich eine Blutprobe entnehmen lassen sowie eine Haarprobe, auf deren Auswertung ich allerdings einige Zeit warten musste. Schließlich ergab sich, dass das Pferd keinen Pilz hat und auch definitiv kein Sommerekzem. Was es genau ist, kann der Tierarzt noch immer nicht einwandfrei identifizieren. Er ist mit mir der Meinung, dass es sich um eine heftige Stoffwechselstörung in Verbindung mit dem Fellwechsel handeln kann.
ab 08.04.2010
sieht die tägliche Behandlung nun folgendermaßen aus:
Steigerung der MMS-Tropfen auf 30 Tr. täglich, jeweils mit Aktivator und Apfelsaft, verabreicht mit einer Einwegspritze.
Nach drei Tagen waren die Wunden bereits geschlossen und die betroffenen Stellen waren bedeckt von neuer Haut, die nicht mehr schuppte.
seit 15.04.2010
Es wachsen überall neue Haare. Es ist kaum noch etwas zu sehen, auch neue Verschorfungen bleiben nun aus.
22.04.2010
Die Pferdeäpfel sind zum ersten Mal zu feucht, es bildet sich etwas Kotwasser. Daher habe ich MMS für zwei Tage ausgesetzt. Dann hatte sich alles wieder stabilisiert und ich fahre fort ihm 30 Tropfen zu geben, allerdings nur noch alle zwei Tage.
30.04.2010
Man sieht nichts mehr, wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll. Und der Tierarzt weiß noch immer nicht, was genau es war. Mein Pferd hat wieder ein glänzendes und glattes Fell, schön anzusehen und anzufassen. Er hat etwas abgenommen im letzten Monat, aber das haben wir bestimmt schnell wieder drauf gefüttert.